Was bestimmt den Preis von Software?
Der Preis von Software ergibt sich vor allem aus vier Faktoren: Umfang, Schnittstellen, Plattformen und Design. Erstens bestimmt der Umfang die Zahl der Oberflächen, Benutzerrollen und Funktionen. Eine Web-App mit einer Art von Nutzer kostet weniger als ein Portal mit Rollen für Kunden, Mitarbeitende und Administratoren. Zweitens bringt jede Anbindung an ein externes System zusätzliche Arbeit, zum Beispiel an Stripe, eine Buchhaltungssoftware oder ein CRM. Drittens kostet eine Web-App weniger als eine Web-App plus separate Apps für iOS und Android. Schließlich braucht ein vollständig eigenes Design mehr Zeit als eine klare Oberfläche mit Tailwind. Ein Planungstool für ein Team von 15 Personen liegt 2026 am unteren Ende der Spanne von 10.000 € bis 25.000 € für eine mittelgroße Web-App. Dasselbe Tool mit Kundenportal und Anbindung an Google Kalender rückt Richtung oberes Ende, näher an 25.000 €. Im kostenlosen Kennenlerngespräch macht VirtuoLab aus den vier Faktoren einen Festpreis.
Warum arbeitet VirtuoLab mit einem Festpreis vorab?
Ein Festpreis vorab ist eine Vereinbarung, bei der der Kunde die Gesamtkosten eines Projekts kennt, bevor die Entwicklung beginnt. VirtuoLab entscheidet sich für einen Festpreis, weil eine offene Stundenzahl das Risiko einer zu niedrigen Schätzung auf den Kunden verlagert. Beim Festpreis trägt der Entwickler das Risiko einer Fehleinschätzung, und der Kunde kann das Budget planen. Schritt 1 ist das kostenlose Kennenlerngespräch mit VirtuoLab, das Ziel, Nutzer und unverzichtbare Funktionen klärt. Schritt 2 ist ein schriftlicher Umfang: welche Oberflächen, Rollen, Schnittstellen und Plattformen das Projekt umfasst. Schritt 3 ist der Festpreis, noch bevor Code geschrieben wird. Außerdem gehört ein Festpreis immer zu einem klar abgegrenzten Umfang, ein neuer Wunsch mitten im Projekt wird deshalb zu einer neuen Vereinbarung. Eine mobile App, die später zu einem Kundenportal für 200 Kunden hinzukommt, erhält zum Beispiel ein eigenes Angebot. Im Jahr 2026 sind die Richtpreise von VirtuoLab auf der Preisseite der Ausgangspunkt jedes Angebots.
Was kosten Hosting, Wartung und Weiterentwicklung?
Hosting, Wartung und Weiterentwicklung sind laufende Kosten zusätzlich zum Entwicklungspreis, und die Höhe unterscheidet sich je Projekt. Zwei Spannen stehen fest. Erstens kostet Hosting für das Backend einer mobilen App 50 € bis 500 € pro Monat, abhängig von Nutzern und Daten. Zweitens kosten Hosting, Monitoring und Weiterentwicklung eines KPI-Dashboards 150 € bis 750 € pro Monat. Ein zusätzlicher KPI nach dem Launch kostet 250 € bis 1.500 €. App-Stores verlangen eigene Gebühren: Apple berechnet 99 € pro Jahr für ein Entwicklerkonto, Google einmalig 25 €. Zahlungsanbieter berechnen pro Transaktion: Laut der niederländischen Preisliste von Stripe kostet eine Zahlung mit einer europäischen Standardkarte 1,5 % + 0,25 €. Bei Websites, Web-Apps, SaaS-Plattformen und Plugins legt VirtuoLab die laufenden Kosten 2026 je Projekt fest. Eine Unternehmenswebsite mit Next.js und wenig Traffic braucht zum Beispiel deutlich weniger Hosting als eine SaaS-Plattform mit 10.000 Nutzern. Weil Code und Daten dem Kunden gehören, bleibt ein Umzug zu einem anderen Hoster jederzeit möglich.
Mit einem MVP starten oder gleich das vollständige Produkt bauen?
Ein MVP, kurz für Minimum Viable Product, ist die kleinste Version eines Produkts, die echte Nutzer testen können, und für eine neue Idee ist ein MVP meist der sicherere erste Schritt. Ein MVP beantwortet zwei Fragen: Wollen Menschen das Produkt, und welche Funktionen brauchen Nutzer? In einer 2026 veröffentlichten Analyse von CB Insights zu aufgegebenen Start-ups spielte ein schlechter Product-Market-Fit in 43 % der Fälle eine Rolle. Eine Landingpage mit Warteliste kostet 1.000 € bis 3.000 € und dauert 1 bis 2 Wochen. Eine einfache Web-App mit Next.js kostet 5.000 € bis 10.000 € in 3 bis 6 Wochen, eine App mit Login 10.000 € bis 20.000 € in 6 bis 10 Wochen. Eine plattformübergreifende mobile App als MVP kostet 15.000 € bis 25.000 € in 8 bis 12 Wochen. Für SaaS beginnt ein MVP bei 15.000 €. Gleich das vollständige Produkt zu bauen ist sinnvoll, wenn der Prozess bekannt ist und die Nutzer schon da sind, zum Beispiel wenn eine Web-App eine interne Tabelle ersetzt.
Wie vergleicht man Angebote für Softwareentwicklung?
Ein gutes Softwareangebot ist ein Dokument, das Umfang, Gesamtpreis, Zeitplan und Eigentum am Ergebnis schriftlich festhält. Erstens vergleichen Sie Gesamtsummen statt Stundensätze. Ein Stundensatz sagt wenig, solange die Zahl der Stunden offen ist, während ein Festpreis die Gesamtkosten vor Projektbeginn zeigt. Ein niedriger Satz mit offener Stundenzahl kann am Ende teurer sein als ein höherer Festpreis. Zweitens prüfen Sie, was im Preis enthalten ist: Design, Tests, Launch, Hosting und Support nach der Übergabe. Drittens prüfen Sie, wem Quellcode und Daten danach gehören. Manche Anbieter lizenzieren die Software nur, was einen Wechsel zu einem anderen Entwickler erschwert. Schließlich klären Sie, wer die Arbeit macht und wer der Ansprechpartner ist. Zwei Angebote für eine Unternehmenswebsite mit 8 Seiten können zum Beispiel beide bei 8.000 € liegen. Das eine enthält Hosting und Support, das andere berechnet beides extra. Ein Angebot von VirtuoLab geht von den Richtpreisen für 2026 aus und folgt auf ein kostenloses Kennenlerngespräch mit VirtuoLab.